Aktuelles

 

Prof. Mathias Spahlinger zu Gast an der HfMT Köln

Mittwoch, 23.05.2018 | 14:00 - 16:30 Uhr | Raum 315

  • Vortrag und Präsentation "Die Teile und das Ganze"
  • anschließend zwei Einzelstunden für Kompositionsstudierende (17 - 19 Uhr)

Donnerstag, 24.05.2018 

  • 10:00 - 13:00 Uhr | drei Einzelstunden für Kompositionsstudierende ohne Zuhörer
  • 14:00 - 19:00 Uhr | sieben Einzelstunden mit anderen Studierenden als Zuhörer (bitte in Einverständnis mit denjenigen im Einzelunterricht)

Zur Person

Mathias Spahlinger wurde 1944 in Frankfurt am Main geboren. Sein Vater war Violoncellist und unterrichtete ihn in Fidel, Gambe, Blockflöte und später Violoncello. Ab 1952 bekam er Klavierunterricht. 1959 begann er sich intensiv mit dem Jazz zu beschäftigen, nahm Saxophonunterricht und wollte Jazzmusiker werden. 1932 verließ er die Schule und machte bis 1965 eine Schriftsetzerlehre. Während der Lehre nahm er privat Kompositionsunterricht bei Konrad Lechner. Nach beendeter Lehre setzte er sein Studium bei Lechner an der städtischen Akademie für Tonkunst in Darmstadt fort (Klavier bei Werner Hoppstock). 1968 wurde er Lehrer an der Stuttgarter Musikschule für Klavier, Theorie, Musikalische Früherziehung und Experimentelle Musik. Von 1973-1977 studierte er Komposition bei Erhard Karkoschka an der Staatlichen Hochschule für Musik und darstellende Kunst Stuttgart. 1978 wurde er Gastdozent für Musiktheorie an der Hochschule der Künste in Berlin, 1984 Professor für Komposition und Musiktheorie an der staatlichen Hochschule für Musik Karlsruhe. Ab 1990 war er Professor für Komposition und Leiter des Instituts für Neue Musik an der staatlichen Hochschule für Musik Freiburg. Er lebt seit 2009 in Potsdam.

Musik in Innenräumen

Klang, Dialog und Begegnung im Privaten

Ringvorlesung | Mittwoch 18:00 Uhr

Seit Jahrhunderten gestaltet Musik das Leben hinter geschlossenen Türen mit und kennzeichnet es bis heute: Im exklusiven Rahmen, auf Einladung Einzelner oder im familiären Kreis formier(t)en sich Klang, Dialog und Begegnung und dokumentier(t)en Formen von Privatheit. Wenn Musik in Innenräumen erklingt oder aber dargestellt, imaginiert oder erinnert wird, sind dies Momente der Bildung, Distinktion, Vernetzung oder des Zeitvertreibs. Damit prägt(e) Musik in privaten Innenräumen das soziale Leben von Einzelnen und Gruppen, Frauen und Männern entscheidend mit und war zugleich durchlässig für das öffentliche Musikleben, mir dem diese soziale und ästhetische Praxis auf Engste korrespondiert.

An das Thema knüpfen sich Qualitäten, die dazu anregen, Gegensätze zu relativieren: von innen und außen, privat und öffentlich, individuell und kollektiv, geschützt und offen, dilettantisch und beruflich, kommerziell und idealistisch, gesellig und verinnerlicht, oder von unterhaltsam und ernsthaft etc. 

Termine: 11.04.|18.04.|25.04.|02.05.|09.05.|16.05.|23.05.|30.05.|06.06.|13.06.|20.06.|27.06.|04.07.|

Darstellung anpassen

Schriftgröße